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Was sind die Aufgaben von Ärztinnen und Ärzten im Ärztebereitschaftsdienstmodell?

Im Ärztebereitschaftsdienstmodell des Landes Vorarlberg kann jede/r Ärztin/Arzt selbstständig über die Buchungsplattform Bereitschaftsdienste und Module einzeln oder in Kombination buchen.

Zu den Aufgaben der Ärztinnen und Ärzte des Ärztebereitschaftsdienstes in den beiden Modulen zählen:
  • Modul 1: Untersuchungen gemäß § 8 und 9 des Unterbringungsgesetzes, Untersuchungen gemäß § 7 der Anhalteordnung (Haftfähigkeit), die Totenbeschau gemäß § 7 des Bestattungsgesetzes und die kriminalpolizeiliche Leichenbeschau gemäß § 128 der Strafprozessordnung

  • Für das Modul 1 werden seitens der Landespolizeidirektion in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Vorarlberg und den Polizeiärzten Informationsveranstaltungen in zwei Blöcken (Block A: Totenbeschau und UbG-Untersuchung und Block B: kriminalpolizeiliche Leichenbeschau und Hafttauglichkeitsuntersuchung) angeboten. Die nächsten Informationsveranstaltungen finden wie folgt statt:

    • Block A: 09.11.2015 von 19:00 - 21:30 in der RFL in Feldkirch
    • Block A: 12.11.2015 von 19:00 - 21:30 in der RFL in Feldkirch
    • Block B: 30.11.2015 von 19:00 - 21:30 in der RFL in Feldkirch
    • Block B: 03.12.2015 von 19:00 - 21:30 in der RFL in Feldkirch

  • Modul 2: Kurative Leistungen gemäß den vertraglichen Bestimmungen.

Wie ist der Ablauf?

Jeweils ein/e Ärztin/Arzt hat pro Gebiet (Sprengel) Dienst und bekommt die Einsätze von der RFL mitgeteilt und zwar via den im System hinterlegten Kontaktmöglichkeiten (SMS, Anruf, Email, Kombinationsmöglichkeiten, etc.).
Die/der Ärztin/Arzt erledigt den Einsatz, in dem die durchgeführte Tätigkeit kurz im Online-System dokumentiert wird und beendet damit den Einsatz.

Wie sind die Bereitschaftsdienstzeiten?

Die Bereitschaftsdienste wurden in zwei Diensträder eingeteilt, diese sind von 07:00 bis 19:00 Uhr und von 19:00 bis 07:00 Uhr des Folgetages. Die Diensträder gelten für alle Wochentage, Wochenenden sowie Feiertage gleichermaßen.

Der kurative Dienstbetrieb an Wochenenden und Feiertagen wird durch den vertragsärztlichen Wochenend- und Feiertagsdienst weiterhin sichergestellt und ist nicht Bestandteil dieses Ärztebereitschaftsdienstmodells.

Müssen von der RFL übermittelte Einsätze immer durchgeführt werden?

Die ärztliche Behandlung und die Verantwortung obliegt dem im Gebiet/Sprengel bereitschaftsdiensthabenden Ärztin/Arzt, die/der ihre/seine ärztliche Tätigkeit persönlich und unmittelbar auszuüben hat.
Diese/r entscheidet bei kurativen Einsätzen selbst, ob der Auftrag mittels eines Rückrufes erledigt werden kann (z.B. weil die/der Patient/in bekannt ist; der Fall geklärt werden kann; etc.) oder die Visite durchgeführt wird. Eine allfällige notwendige Krankenbehandlung muss ausreichend und zweckmäßig sein, sie darf jedoch das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.
Die ärztliche Behandlung hat in diesem Rahmen alle Leistungen zu umfassen, die aufgrund der ärztlichen Ausbildung und der zu Gebote stehenden Hilfsmittel sowie zweckmäßiger
Weise außerhalb einer stationären Krankenhausbehandlung durchgeführt werden können. Der Berufung zu einer Visite soll so rasch wie möglich Folge geleistet werden.

Darf der Sprengelarzt Rezepte ausstellen?

Ja natürlich, gemäß dem von uns mit der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) abgeschlossenen Vertrag sind die in den Sprengeln diensthabenden Ärzte berechtigt, im Rahmen des Vorarlberger Ärztebereitschaftsdienstes NEU für Anspruchsberechtigte gegenüber der VGKK Heilmittel auf Kosten des Versicherungsträgers zu verschreiben. Genaue Informationen diesbezüglich finden sich im internen Login-Bereich.


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